Meine Familie und Freunde

Wird überarbeitet ...

Was gibt es wichtigeres, als sein persönliches Umfeld - genauer gesagt, die Familie und auch Freunde. Unsere Familie, ein irgendwie bunt zusammengewürfelter Haufen von bekloppten ... Krüppeln (dieses Wort nehmen wir uns hier übrigens nicht übel und soll keine Beleidigung für andere sein) Regular smile Ja, ein Haufen bekloppter Krüppel, so könnte man uns bezeichnen, denn jeder hat gesundheitlich mit irgendetwas zu kämpfen. Der Eine mehr, der Andere weniger.

Meine Frau findet an anderer Stelle noch Erwähnung, doch durch sie komme ich zuerst einmal auf Sarah. Mit Sarah war es Anfangs nicht ganz einfach. Sie war sechs oder sieben, als ich sie kennen lernte und erst neun, als ich mit ihrer Mutter zusammen kam. Da war klar, dass Sarah mich nicht für voll nahm. Doch da irrte ich mich, denn ich redete nur so erwachsen; na ja, ich war erwachsen, aber mit damals 26 15 Jahre jünger als meine Frau und da war ich in Sarahs Augen wohl eher einer von den Jungs (zu denen ich gleich noch komme), als der neue Partner von Mama. Mit ihrer Mutter alleine lebend und von schlechten Erfahrungen geprägt, hieß es als erstes an sie heran zu kommen, wozu eine Menge Geduld und Feingefühl nötig war. Und sie war wahnsinnig eifersüchtig, was sich jedoch mit der Zeit gab, als sie dann auch ein gewisses Vertrauen zu mir aufgebaut hatte. Sie ist irgendwie schon ziemlich bald "meine Tochter" gewesen, nur hatte sie ja einen Vater und den wollte ich auch nicht ersetzen, sondern mehr ein guter Freund sein. Doch die familiäre Situation und ihre gesundheitlichen Probleme bewegten und bewegen mich dann doch immer wieder, ihr das zu geben, was eigentlich der Vaterrolle zugedacht ist. Genau so aber ist sie auch immer für mich da, wenn es mir richtig schlecht geht. Besonders die Zeit, als es mir richtig mies ging, war für sie nicht einfach, weil sie immer und stetig QRücksicht auf mich nehmen musste. Wie sie diese Zeit durchgestanden hat ... Hut ab! Und so bin ich heute eben doch mehr Vater als Freund und verdammt stolz auf unsere Maus - und das beruht mittlerweile auch so sehr auf Gegenseitigkeit, dass ich sie kommender Tage adoptieren werde. Hab' dich gaaanz doll lieb! Heart

Als nächstes komme ich zu den Jungs, also Eichi und Florenz. Zu denen beiden hatte ich von Anfang an ein gutes Verhältnis. Durch und durch Metaller war ich bei ihnen auch gut aufgehoben. Mit Stefan und Freundin sind wir 2011 in ein Haus gezogen; die beiden oben und wir unten. So trifft man sich des öfteren mal zu "Käffchen und Klönschnack", Fernseh- oder Spieleabend, zum grillen, was auch immer. Eichi versucht alles ihm nur mögliche, um uns zu unterstützen. Als es mir so richtig dreckig ging und ich mit Morphin vollgepumpt war, versuchte er mich immer in irgendeiner Form zu fordern. Mit Eichi hatte ich nie das Problem in Form von "soll ich jetzt Siefvater sein oder nicht?" Doch da ich, wenn auch nur 7 Jahre älter als er, einiges an Lebenserfahrung gesammelt habe, sei es nun durch die Krankheit oder auch meine berufliche und familiäre Vergangenheit, stehe ich ihm auf guter familiärer Basis hier und da gerne mit Rat und Tat zur Seite. Auch wenn ich manchmal aufpassen muss, dass es nicht zum "stiefväterlichen Rat" wird Wink smile .

Diese Probleme habe ich mit Florenz nicht, denn der gehört praktisch auch zur Familie, ist aber sowieso jenseits von gut und böse Tounge smile 2 Meter groß und genau so breit würde er am liebsten die Welt verändern und kann einfach nicht verstehen, dass man sie nur ein bisschen besser machen kann. Bis vor ein paar Monaten konnte er in seinem Job in der häuslichen Pflege noch dazu beitragen, doch dann wurde auch er Mitglied im Club der Krüppel und hat seine jetzige Aufgabe noch nicht gefunden. Am liebsten würde er den ganzen Tag nur nachhaltige Stinkbomben der übelsten Sorte in Behörden verteilen Omg smile Wenn wir vor Anträgen und Behörden mal wieder nicht wissen, wo uns der Kopf steht, dann ist Florenz immer genau der Richtige, um auf andere Gedanken zu kommen.